"Leicht bewegt, jedem Hauche offen, ist Klabund durch die Welt der Dichtung geflattert. Er hat den Roman des Propheten, den Roman des Soldaten, den Roman Eulenspiegels geschrieben, er hat Chinesen und Franzosen nachgesungen, er ist im Kriege neu aufgewacht und hat mit neuem Sinn seine Zeit erlebt. Oft noch wird er aufwachen, oft noch einschlafen, oft Schelmereien treiben, oft sich im Ewigen vergrübeln, denn er ist ein lyrischer Mensch, schmerzvoll verliebt in die Welt, in die ganze, frohe, traurige, schöne, scheußliche, wunderliche Welt. [...]
Oft erscheint mir Klabund wie eine Windharfe; jeder Wind, er komme woher er wolle, klingt in ihr auf, und jeder Klang scheint alt und oft gehört und klingt doch neu und berückend."
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